Aktuelle Arbeiten von Hans Bunge

 

Hans Bunge bei altonale 18 Kanun trifft Schifferklavier

Die „Oriental Band“ um Ziad Khawam mit seiner Kanun, einer orientalischen Zitter und „Altona singt“ mit Dieter Bensmann, Hans Bunge und UIli Kaulen spielen und singen ihre Lieblingslieder.

Kulinarisch ergänzt wird dieser besondere Kulturaustausch durch ein orientalisches Fingerfood-Buffett
Anmeldung an Dieter Bensmann: info@bnb-hh.de
Ort im Cafe´Ole´- Kepplerstrasse 2, 22765 Ottensen - Kostenbeitrag € 10
Datum 8. Juli 19.00

Foto: Ronald Frommann - Montage: Till Pertzhorn
Weitere Infos auf www.altonale.de

 

„Altona singt“ mit Hans Bunge im aktuellen Hinz&Kunzt No 280 Juni 2016

Simone Deckner schreibt: " Im Café Olé in Ottensen sind alle Tische besetzt, darauf liegen giftgrüne Pappordner, prall gefüllt mit Liedtexten. „26“ ruft es aus der hinteren Ecke. Kollektives Blättern. „Ah ja, sehr schön“ sagt Hans Bunge und stimmt mit seinem Schifferklavier die ersten Takte von Karats Klassiker „Über sieben Brücken musst Du gehn“ an. Die rund 25 Cafégäste stimmen ein, während die Tür aufgeht und eine Nachbarin bei Wirt Nader Nejad eine Flasche Rotwein kauft. „Mir gefällt die lockere Atmosphäre hier“, sagt Hobbysängerin Annette, die seit eineinhalb Jahren regelmäßig kommt, „man kann nebenbei sein Weinchen trinken oder etwas essen.“

Tischnachbarin Christa nickt zustimmend: „Es gibt nur wenige Orte, wo man so ungeniert singen kann.“ Gründer Dieter Bensmann sagt: „Wir sind kein Chor, wir singen einfach unsere Lieblingslieder.“ Fast 150 Stücke gehören mittlerweile zum Repertoire der Hobbysänger: von irischen Folksongs über deutsche Schlager bis zu mittelaterlichen Gesängen. Für die musikalische Begleitung sind Gitarre und Quetschkommode dabei. Und jede Menge Humor: Hier stört es niemanden, wenn nicht jeder Ton sitzt. „21“ ruft es von vorn. Rio Reiser „Übers Meer“ soll als nächstes drankommen. „Einer unserer Klassiker“, sagt Dieter Bensmann und lacht."
Fotos Mauricio Bustamante


„Altona singt nach Lust und Laune“

jeden 3. Sonntag im Monat
Café Ole Keplerstrasse 2 Ottensen
Interessierte willkommen

 

Zwei neue Fahrradführungen

Klein und Groß Flottbek und Blankenese -
Hamburger Baumeister und ihr Wohnhaus

Ausgehend von dem 2016 in der Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs als Band 34 erschienenen Buch „Der Architekt als Bauherr“ (Hrsg. Gert Kähler und Hans Bunge) werden zwei Fahrradführungen zu ausgewählten Beispielen angeboten, u.a. zu den Architekten-Häusern von Friedrich und Ingeborg Spenglin, Ludwig Raabe, Rudolf Jäger, Ernst May, Bernhard Hermkes sowie von Hans Georg Tinneberg, Gustav Burmester, Rudolf Lodders, Jürgen Sckopp, Cäsar Pinnau und Max Bach.

 

Termine

Klein und Groß Flottbek: Samstag, 25. Juni von 14.00 bis 17.00 Uhr
Blankenese: Sonntag, 26. Juni von 14.00 bis 17.00 Uhr
Fahrradtour: Fahrrad bitte mitbringen!

Fahrradtour Architektur Bunge Hamburg

Bernard Hermkes: Eigenhaus Karl Jacob-Straße 21
(Foto Eberhard Troeger 1952, Quelle: Baukunstarchiv der AdK Berlin)

Anmeldeverfahren und Teilnahme

Die Teilnahme an den geführten Touren erfordert eine Anmeldung
über die Website www.tda-hamburg.de oder www.akhh.de der Hamburgischen Architektenkammer. Hier finden Sie ein entsprechendes Anmeldeformular. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass pro Anmeldung max. zwei Touren und zwei Personen pro Tour berücksichtigt werden können. Ist Ihre Anmeldung erfolgreich, erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Angaben zum Ausgangspunkt der von Ihnen gewünschten
Tour. Bitte bringen Sie einen Ausdruck dieser Bestätigung mit zum Treffpunkt
und zeigen diesen gegebenenfalls auf Nachfrage vor.

Wir bitten Sie um Einhaltung der geschilderten Abläufe und Teilnahmebedingungen.
Eine Haftung durch die Veranstalter oder die beteiligten Architektur-, Stadtplanungs- und Ingenieurbüros im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltung ist ausgeschlossen.

 

Bildbiographische Anmerkungen von Hans Bunge

Während der Auftaktveranstaltung der Karl-Schneider-Gesellschaft sprach Hans Bunge am 12. Mai 2016 in der Aula der Hochschule für bildende Künste über seine Beziehungen zu Karl Schneider.
Hans Bunge kehrt nach 40 Jahren an den Ort seiner Examensausstellung wieder zurück.
Vielen Dank an Patrick Bleckwedel für die Fotos.

Hans Bunge HfBK HamburgHans Bunge HfBK HamburgHans Bunge HfBK Hamburg

Hans Bunge HfBK Hamburg

 

Karl Schneider JETZT

Hans Bunge ist Mitglied im Vorstand der am 11.12.2015 gegründeten Karl Schneider Gesellschaft e.V. mit Dr. Jörg Schilling (Vorsitzender), Ruth Asseyer, Patrick Bleckwedel, Ulrich Garbe, Gerald Kappelmann und Prof. Eberhard Pook.

www.karl-schneider-gesellschaft.de

Einladung

Die Karl Schneider Gesellschaft e.V. lädt ein zur

Informationsveranstaltung
am 12. Mai 2016
um 19.00 Uhr

in der Aula der Hochschule für Bildende Künste, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg

KARL SCHNEIDER JETZT!

Die neu gegründete Karl Schneider Gesellschaft e. V. stellt sich vor. Sie setzt sich dafür ein, dass die Bauten des außergewöhnlichen Architekten und Designers Karl Schneider (1892–1945) erhalten werden und sein Werk weiter erforscht wird. In den „Goldenen Zwanziger Jahren“ belebten neue künstlerische und soziale Ideen Hamburgs Architektur und Kultur. Mit seinem besonderen Gespür für Proportionen, für das Zusammenspiel von Architektur, Landschaft und Stadtraum war Karl Schneider der herausragende Architekt der frühen Moderne in Hamburg.
Allerdings hat die Stadt ihren einzigen international renommierten Avantgardist aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bisher eher stiefmütterlich behandelt. In den 1920er Jahren waren Hamburg und Altona Zentren des sozialen Wohnungsbaus. In beiden Städten wirkte Karl Schneider. Das von ihm 1923 entworfene Haus Michaelsen auf dem Falkenstein war eines der ersten modernen Landhäuser Deutschlands. Sein zentraler Wohnblock der Jarrestadt-Siedlung von 1926–28 zählt heute zu den Ikonen des Massenwohnungsbaus der Weimarer Republik.
Ein ästhetisches Manifest stellte das Kunstvereinsgebäude in der Neuen Rabenstraße von 1930 dar. Mit dem leider abgerissenen Haus Römer in Othmarschen und der markanten Fassade des Wohnblocks am Habichtsplatz setzte er weitere Akzente. Doch 1933 endete jäh seine steile Karriere; Schneider verlor seine Professur an der Landeskunstschule und ging 1938 ins Exil in die USA, wo er im Alter von 53 Jahren starb.
Die Karl-Schneider-Gesellschaft e.V. fördert das Karl Schneider Archiv, das Fotos, Pläne, Texte, Architektur-Modelle und Nachbauten seiner Möbel bewahrt. Wir planen vielfältige Aktivitäten, um das Werk dieses Pioniers der Moderne wieder erlebbar zu machen.

Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung: JETZT Mitglied werden!
Pressekontakt: Ruth Asseyer, asseyer@karl-scheider-gesellschaft.de

 

Buchpräsentation Der Architekt als Bauherr

Hans Bunge gibt mit Gert Kähler das nächste Buch in der Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchiv heraus

Architekt als Bauherr

Der Architekt als Bauherr
Hamburger Baumeister und ihr Wohnhaus

Das Haus, das ein Architekt für sich selbst baut, bei dem Entwerfer und Bauherr identisch sind, ist etwas Besonderes. Endlich einmal wird die Idee des Gestalters nicht durch die Wünsche des Bauherrn beeinflusst. Einen Blick hinter die Kulissen des vielleicht nicht in jedem Falle »idealen Hauses« ermöglichen die über 800 Fotografien und Pläne vom Wohnen und Leben in Hamburg zwischen 1890 und 1990. Gefragt wird auch danach, wie sich das eigene Haus im Gesamtwerk der entsprechenden Architekten spiegelt.
Aus der Summe der Einzelbei träge zu den rund 60 vorgestellten Hamburger Architekten ergibt sich ein Epochenbild hanseatischer Wohnbauarchitektur des 20. Jahrhunderts – ergänzt um kenntnisreiche Beiträge zu den Themen Gartengestaltung, Wohnkultur und »Das Atelier im eigenen Haus«.

Es treten auf: Martin Haller, Schramm & Elingius, Fritz Höger, Hans und Oskar Gerson, Karl Schneider, Konstanty Gutschow, Rudolf Lodders, Bernhard Hermkes, Friedrich und Ingeborg Spengelin, Cäsar Pinnau, Paul Seitz, Ernst May, Gerhart Laage,
Werner Kallmorgen, Friedhelm Grundmann, Timm Ohrt, Meinhard von Gerkan und zahlreiche andere.

+ Große Namen der lokalen Architekturgeschichte
+ Die etwas andere Baugeschichte Hamburgs im 20. Jahrhundert
+ Gibt es das ideale Haus?
+ Spannende Einblicke in Privaträume

Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs Bd. 34
Herausgegeben von Gert Kähler und Hans Bunge, 408 Seiten, 850 Abbildungen,
Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen, 23 x 28 cm
ISBN 978-3-86218-077-6, 49,90 €
Das Buch ist ab sofort beim Verlag www.dugverlag.de bestellbar
Erstauslieferung 8.4.2016

Buchpräsentation für geladene Gäste

am Donnerstag, 21. April 2016, 13.00 Uhr
im Architektursalon von Gerkan,
Elbchaussee 139 a, Hamburg-Othmarschen

 

Hans Bunge präsentiert seine aktuellen Publikationen

Lyrik und Prosa vom Feinsten

Der 6. Blankeneser Literaturtag findet am 12. und 13. September in Hamburgs schönstem Ambiente statt - im Fischerhaus-Garten hoch über der Elbe. Er wird vom „Förderkreis Historisches Blankenese“ ausgerichtet.

Es lesen Max Behland, Michael Brenner, Hans Bunge, Reimer Boy Eilers, Amelie Fechner, Werner Grassmann, Hanns-Stephan Haas, Ronald Holst, Ulrich Kalbitzer, Ute Latendorf, Friederike Oeschger und Babette Radtke, Sabine Rheinhold, Katrin Schmersahl und Matthias Wegner.

Der spanische Gitarrist Angel Garcia begleitet durch beide Tage. Zusätzlich wird der „Tag des offenen Denkmals“ im Fischerhaus begangen.

Ort FISCHERHAUS Elbterrasse 6 im Treppenviertel von Blankenese
Termin 12. und 13. September 2015
Uhrzeit zwischen 14.00 und 17.00 Uhr
Schauen Sie doch mal vorbei, der Eintritt ist - wie immer - frei.

 

Eröffnung der Ausstellung Meisterwerke der Architekturfotografie

Dienstag, 12. Mai 2015, 18 Uhr
Im Rahmen des Hamburger Architektursommers

Hans Bunge (Kurator)
Datum Geöffnet bis 5. Juli 2015 ,
Ort Freie Akademie der Künste in Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Uhrzeit dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei, danach 5,- / erm. 3,-
Himmelfahrt und an den Pfingstfeiertagen geöffnet.

Ernst Scheel gilt seit langem als einer der herausragendsten deutschen Architekturfotografen des 20.Jahrhunderts. Sein Name verbindet sich mit der architektonischen Avantgarde des Neuen Bauens in den zwanziger Jahren.

Vor allem die Aufnahmen des Werks von Karl Schneider machten Ernst Scheel national und bald auch international bekannt, aber auch die prominenten Hamburger Architekten Rudolf Lodders und nach dem Krieg Bernhard Hermkes ließen ihre Bauten von Scheel fotografieren. Vor kurzem sind tausende von verloren geglaubten Fotografien Scheels wiederentdeckt worden. Die Ausstellung zeigt nun zum ersten Mal einen Querschnitt durch Scheels Gesamtwerk.

Laufzeit der Ausstellung 13. Mai – 5. Juli 2015,
Öffnungszeiten Di–So,
Uhrzeit 11.00–18.00 Uhr
Ort Freie Akademie der Künste in Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Veranstalter: Hamburgische Architektenkammer in Zusammenarbeit mit der Freien Akademie der Künste
Eintritt 5/3 Euro

 

Symposium „Das Bild vom Bau“

Architekturfotografie zwischen Dokumentation und Interpretation
Datum
Dienstag, 9. Juni 2015,
Uhrzeit 15 bis 19 Uhr
im Rahmen der Ausstellung „Der ganze Ernst Scheel“
Eintritt frei

Programm:

Hans Bunge, Hamburg: Einführung
Michael Stöneberg, Magdeburg: Ernst Scheel im Kontext der Architekturfotografie des Neuen Bauens
Rolf Sachsse, Bonn: Nachkriegsmoderne im Bild. Ernst Scheel und der ästhetische Wiederaufbau
Felix Borkenau, Hamburg: Arbeitsweise und Bildsprache
Wilfried Dechau, Stuttgart: Ernst Scheel und die Architekturfotografie der Gegenwart

Der Architekturfotograf Ernst Scheel (1903-1986) pflegte eine streng lineare und achsiale Bildkomposition. Den Prinzipien des formreduzierten Neuen Bauens kam diese Art der Fotografie sehr entgegen, denn sie betonte die Transparenz und plastische Wirkung der kubischen Bauformen. Mit dieser Ästhetik der Sachlichkeit stand Scheel in der Nähe von anderen Fotografen wie Albert Renger-Patzsch oder auch Man Ray. Gelten seine ästhetischen Auffassungen auch noch für die Architekturfotografie der Gegenwart? Darüber wird diskutiert.

Architektursommer

Monographie für Ernst Scheel

Herausgeber/-in Hans Bunge/ Hartmut Frank / Ullrich Schwarz

Ernst Scheel Fotograf 1903 - 1986
Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs, Bd. 33

 

Ernst Scheel (1903 – 1986) gilt als einer der herausragenden deutschen Architekturfotografen des 20.  Jahrhunderts. Sein Name verbindet sich mit der Avantgarde des Neuen Bauens in den 1920er Jahren. Scheel begriff sich selbst als Vertreter der künstlerischen Moderne. Mit seiner strengen Bildästhetik
der Neuen Sachlichkeit stand Scheel anderen
berühmten Fotografen wie Albert Renger-Patzsch oder Man Ray nahe. Seine Aufnahmen des Werks von Karl Schneider, Vorreiter der Hamburger Architekturmoderne, machten Ernst Scheel national und international bekannt.

Lange glaubte man, sein gesamtes Werk sei im Krieg zerstört worden – bis die Tochter Ernst Scheels, Petra Vorreiter, dem Fotografiehistoriker Hans Bunge die sensationelle Information gab, dass noch mehrere Tausend Originalabzüge und Glasnegative Scheels existieren. Mit Hilfe dieses Materials wird es nun erstmals möglich, das Schaffen des Fotografen Ernst Scheel darzustellen und präzise in den historischen Kontext einzuordnen. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers wird in der Freien Akademie der Künste eine Ausstellung zu Ernst Scheel zu sehen sein (»Meisterwerke der Architekturfotografie«, 13.5. – 12.7.2015).

 

Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen, Format 23 x 28 cm
256 Seiten
290 großformatige und historische Abbildungen
ISBN 10: 3-86218-076-X, ISBN 13: 978-3-86218-076-9
39.90 €, Erscheinungsdatum Mai 2015

Verlag http://www.dugverlag.de/

 

Hans Bunge interveniert in der Christianskirche in Ottensen

Im nordwestlichen Turmraum wurde in den 1950er Jahren auf die Wand eine Liste zum Gedenken an Ottenser Männer, die im zweiten Weltkrieg gefallen sind, aufgemalt.

Seit einigen Jahren ist das Fundament des Turmes in Bewegung geraten und hat erhebliche Schäden, auch an der Gedenkwand selbst verursacht. Inzwischen sind die Verwerfungen zum Stillstand gekommen, so dass eine Behebung der Schäden durch Einbringen von innenliegenden Mauerankern eingeleitet werden konnte. Durch die Arbeiten an und in der Mauer wird allerdings die Entfernung von Putzflächen der Innenwand und somit auch die von Namen der Gefallenen notwendig.

Hans Bunge setzt sich in einer Intervention mit dem Gehalt der Gedenkwand und ihrer prozessualen Entwicklung auseinander: vor Beginn der Bauarbeiten hat er von einem Baugerüst aus zusammen mit Dorothea Kyrieleis die Namen, die sich im Umfeld der entstandenen Wandrisse befinden, auf eine transparente Persenning übertragen – Buchstabe für Buchstabe. Auch die Mauer-Risse selbst, die sich durch und über die Wand des Turmes und die Namen ziehen, sind abgezeichnet.

Das durch die Sanierungsmaßnahmen „zum Opfer gefallene“ Schriftfeld wird auf der Persenning rekonstruiert. Um den entstandenen Verlust deutlich zu machen erscheinen die verlorenen Namen beziehungsweise deren Fragmente allerdings nun weiß auf dunklem Grund. Auch die inzwischen geglätteten, verputzten Risse kommen wieder zum Vor-Schein: mit einem Pigment aus einem aus der Wand entfernten Ziegel-Bruchstück werden sie aufgemalt und gehen, wie vorher durch die Zeilen der Gedenkwand, gleichsam wie Blitze durch die Namen der Gefallenen.

Hans Bunge will durch seine Intervention Verluste, Brüche und Zerrissenheit sichtbar machen auf die durch Krieg und Gewalt zerrissene Leben, aber nicht nur auf die Opfer an der Front des Krieges, auch an die der Angehörigen, denn auch sie sind mit jedem Namen auf dieser Gedenkwand verbunden.


Christianskirche am Klopstockplatz in 22765 HH-Ottensen

Außerhalb der Gottesdienste und anderer Veranstaltungen
auch geöffnet jeden Donnerstag zur „Offenen Kirche“ von 12.00 bis 16.00 Uhr

www.kirche-ottensen.de

Mittwoch, 27. Mai, 19 Uhr - Turmraum in der Christianskirche

„Gedenke doch, wie ich vor dir gewandelt bin“

Im renovierten Turmraum der Christianskirche wollen wir den Alltag für einen Moment anhalten und die "Intervention" vor der Gefallenengedenkwand einweihen. Zeit für Gedanken, Gesang und Gebet - 70 Jahre nach Kriegsende. Wir freuen uns auf Ihr Kommen an diesen auch für uns neuen kirchlichen Ort - und auf Gespräche mit dem Künstler Hans Bunge bei frischen Brezeln und einem Glas Wein.


„Altona singt - Extra“

Altona singt auf der Bühne ELBMEILE der altonale 16 in der Mottenburger Twiete am 6. Juli 2014 um 16 Uhr:
Ulf Kaulen, Hans Bunge und Dieter Bensmann laden dazu ein, Folk- und Popsongs, Volkslieder, Altonaer Lieder gemeinsam zu singen.
Ein „Altona-singt“-Liederbuch ist vorbereitet.

Literatur altonale 16

Anlässlich der literatur-altonale 16 und der Fußballweltmeisterschaft 2014 lesen Hans Bunge und Ernstheinrich Thomsen am 3. Juli 2014 um 17.00 Uhr und um 19.30 Uhr ausgewählte Texte aus den Spielausschuss-Protokollen des Hamburger Fußball Verbandes aus dem Jahr 1952 (Verfasser: Schollenbruch)


Ort: im Sommer-Garten des Atelierhauses Nöltingstr.49a in 22765 Ottensen.

Hans Bunge wirkt mit am neuen Bauheft Nr 06

Der Schaff-Verlag hat ein neues bauheft 06 herausgebracht.

In eigenen und Gast-Beiträgen von Hans Bunge, Elke Dröscher und Ulrich Garbe werden die "Häuser Schneider/ Spörhase" behandelt, welche Hamburgs führender Architekt der klassischen Moderne, Karl Schneider, 1928-29 in Hamburg-Bahrenfeld errichtete und die in ihrer Geschichte wie aktuellen Situation besondere Aufmerksamkeit verdienen.

 

In diesem Zusammenhang erlauben wir uns, Sie auch zur Heftpräsentation am 15. Januar 2014 um 12:00 Uhr ins Puppenmuseum Falkenstein (ehemals Landhaus Michaelsen, Karl Schneider 1923) einzuladen.
Sie können das bauheft 06 für 7 Euro plus 1,45 Porto bequem im Online-Shop (www.schaff-verlag.de) bestellen und nach Vorkasse erwerben. Für eine Zusendung zum Fest bitten wir um Eingang bis 18. Dezember.

Nachtrag zur Veranstaltung vom 11.12. Predigt von Pastor Frank Howaldt

Die Predigt von Pastor Frank Howaldt als Download

Mittwoch 11.12. 2013 19 Uhr Adventliche Kunstandacht

Christianskirche in Ottensen, Ottenser Marktplatz 6
Adventliche Kunstandacht
mit einem Werk von Hans Bunge "Himmel auf Erden"
Pastor Frank Howaldt, Musik Igor Zeller
www.kirche-ottensen.de

275 Jahre Christianskirche in Ottensen

Zum Jubiläum der Christianskirche, die an vielen Sonntagen auch Taufkirche ist, zeigt Haus Bunge sein Objekt „Himmel auf Erden“.


Er will „kein Bildnis machen“ – stattdessen hat er eine Windel auf Keilrahmen gespannt. Das erste Grundstück des Menschen wird Bild selbst.
Windel wird hier Symbol für Geburt und unverzichtbares Requisit der Weihnachtsgeschichte.
Das Christuskind kommt „auf die Erde nieder“. Und trägt eine Windel.
Die quadratische Außenform mit den vier Ecken steht für die vier Himmelsrichtungen und Jahreszeiten. Das bedeutet in der Zahlenmystik „Welt“.
Wichtige Hinweise zur Intention dieser Arbeit birgt auch die textile Machart der Windel:
die Leinwandbindung bildet durch Kette- und Schussfaden für sich unzählige Kreuzungen. Kreuz symbolisiert Leiden und Tod. In manchen Krippendarstellungen wird darum das Jesuskind, sein Martyrium vorwegnehmend, bereits im Gestus des Gekreuzigten gezeigt.
Mit ausgebreiteten Armen und übereinander liegenden Füßen.
Jenseits von christlicher Ikonographie sieht Hans Bunge in der Leinwandbindung der Windel allerdings aber auch nur Kreuzungen von horizontal und vertikal, wie sie sich für ihn im Prozess schöpferischer Arbeit ausdrückt, wenn Alltägliches durch Unerwartetes durchdrungen wird.
In diesen Knotenpunkten kommt Neues „auf die Welt“.

Atelierhaus Nöltingstr. 49a bis 24.November 2013 – Besichtigung nach Vereinbarung

10. Nacht der Kirchen

"be-flügelt" für die Nacht der Hamburger Kirchen 2013:
in der Christianskirche in Ottensen hängt Hans Bunge in die acht Nischen hölzerne Vogelbauer.


Eröffnung ihrer Türen am 14. September um 19 Uhr

Herstellung: Jan Schleifer und Hans Bunge Sept 2013

www.christianskirche.de
www.ndkh.de

4. Blankenser Literaturtag am 7. und 8. September 2013

Hans Bunge und Gert Kähler stellen ihr Buch "Villen und Landhäuser" am 7.8.2013 um 14 Uhr im Fischerhaus, Elbterasse 6 in Blankenese vor.

Darüber Tag des offenen Denkmals 6. bis 8. September 2013

Hans Bunge und Rüdiger Joppen führen am 7.9.2013 um 15 Uhr durch das Malerviertel in Othmarschen (Dauer ca. 3 Std.)


Wegen der großen Nachfrage werden der Rundgang und die bereits mehrfach durchgeführten Fahrradführungen mit Hans Bunge durch die Villen-Quartiere im September und Oktober noch einmal wiederholt.

Fahrradführungen zur Ausstellung „Villen und Landhäuser“ im Herbst 2013
Fahrradführung durch Othmarschen, 15. September 2013 um 15 Uhr, Dauer 3 Stunden
Fahrradführung durch Klein Flottbek, 22. September 2013 um 15 Uhr, Dauer 3 Stunden
Fahrradführung durch Hochkamp, 3. Oktober 2013 um 15 Uhr, Dauer 3 Stunden
Fahrradführung durch Blankenese, 6. Oktober 2013 um 15 Uhr, Dauer 3 Stunden
Anmeldung unter www.altonaermuseum.de

Munster steht Kopf – Heide down under

Hans Bunge installiert auf der 9. Internationalen Ausstellung „Glasplastik und Garten“ in Munster (Lüneburger Heide) vom 17.August bis 8.September 2013:
auf 16 Stahlstangen stehen mit Wasser gefüllte und mit Korken verschlossene Glaskolben. Aus der Nähe betrachtet werden sie zu Vergrößerungsgläsern – die Ferne steht Kopf.

Katalog, Details und Aktuelles unter www.glasplastik-und-garten.de

Teestunde: Das Haus des Architekten

Am 1.September 2013 lädt Hans Bunge im Rahmen der bis zum 29.9.2013 verlängerten Ausstellung "Villen und Landhäuser in den Hamburger Elbvororten" im Jenischhaus wieder Experten zur Teestunde in den weißen Salon, diesmal zum Thema "Das Haus des Architekten". Im Mittelpunkt steht das als hervorragendes Beispiel der "Neuen Bauens" der späten 1920er Jahren erhaltene, aber leider durch Umbauten entstellte Eigenhaus des Architekten Karl Schneider an der Grünewaldstr. 11.


Die Gäste: Gabi Dobusch (Hamburger Bürgerschaft), Prof. Dr. Michelis (Vorsitzender der Gustav Oelsner-Gesellschaft), Prof. Eberhard Pook (Karl Schneider-Archiv an der Hafencity-Universität), Berthold Schulz (Nachbar des Hauses Schneider) und Ruth Asseyer (NDR-Hörfunk, angefragt).
Beginn: 15 Uhr
Um 17 Uhr führen die Kuratoren Hans Bunge und Prof. Dr. Gert Kähler durch die Ausstellung.

Schenkel für Schinkel

Vor 30 Jahren veranstaltete die Hamburgische Architektenkammer mit und in der Hamburger Kunsthalle die damals viel beachtete Ausstellung über Karl Friedrich Schinkel mit Beständen der damaligen DDR aus Berlin und Potsdam.

Derzeit bringen die Staatlichen Museen in Berlin im Kupferstichkabinett vom 7.9.2012 bis 6.1.2013 und die Hypo-Kulturstiftung in München vom 1.2. bis 12.5.2012 die umfangreiche Ausstellung „Karl Friedrich Schinkel – Geschichte und Poesie“.

Hans Bunge zeigt in einer überarbeiteten Fassung nun seine zur Hamburger Ausstellung produzierten 12 Schenkel-Postkarten zur Schinkel-Ausstellung.

Schenle für SchinkelSchenle für Schinkel

Schenle für SchinkelSchenle für Schinkel

Bestellung über info@hansbunge.de Preis: 15€ incl. Versand in Deutschland

 

Aufgrund der regen Nachfrage wird die Ausstellung bis zum 14.4.2013 verlängert und um weitere Führungen und einen Rundgang ergänzt:

Fahrradführungen mit Hans Bunge:
23.9. und 30.9.2012 jeweils um 14 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)


Rundgang durch das Malerviertel mit Hans Bunge und Dr. Rüdiger Joppien:
21.10.2012 um 14 Uhr


Jeweils max. 20 Personen – weitere Einzelheiten und Anmeldung im Jenischhaus, Tel. : 040 828 790 oder an info@altonaermuseum.de

 

Am 25.8.2012 stellen Hans Bunge und Gert Kähler ihr Buch „Villen und Landhäuser, Bürgerliche Wohnkultur in dem Hamburger Elbvororten 1900 bis 1935“ vor in der Buchhandlung Kortes, Elbchaussee 577 in Hamburg-Blankenese. Beginn 19:30 Uhr

Villen und Landhäuser - Bürgerliche Wohnkultur in den Hamburger Elbvororten 1900 bis 1935

Hans Bunge kuratiert mit Gert Kähler im Rahmen des Hamburger Architekursommers 2012 die Ausstellung "Villen und Landhäuser - Bürgerliche Wohnkultur in den Hamburger Elbvororten 1900 bis 1935" im Jenischhaus - Museum für Kunst und Kultur an der Elbe vom 17. Juni bis 16. September 2012

Ausstellungseröffnung 17. Juni 2012 15.00 Uhr

Eine Ausstellung der Hamburgischen Architektenkammer
und www.architektursommer.de - www.altonaermuseum.de



Während des Ausstellungszeitraumes finden Veranstaltungen mit Hans Bunge statt mit Rungang, Fahrradführungen durch die Quartiere des "Wilden Westens" und Teestunden im Jenischhaus
(Anmeldungen erforderlich- siehe unten im Bild)


Zu der Ausstellung gibt Hans Bunge mit Gert Kähler im Dölling und Galitz Verlag zur Ausstellung dieses Buch heraus


 

Strandgut

Hans Bunge mit seinem Akkordeon auf der Bühne ELBMEILE der 14. altonale am 16.6.2012 gemeinsam mit Mathias Mainholz, Kai-Uwe Scholz und Rüdiger Schütt.


Sie singen und rezitieren Texte und Lieder von Gorch Fock, Fritz Grasshoff, Hans Leip, Detlev von Liliencron, Joachim Ringelnatz, dem wiederentdeckten Altonaer Dichter Carl Wolff und Hans Bunge.

Bühnenbild: "Himmel spiegelt über Teufelsbrück und Blankenese" Hans Bunge (2011)

Fotos: Gisela Reich

 

Hans Bunge auf der ELBEMEILE der altonale 13
am 18. /19 Juni 2011 in der Nöltingstraße

Wasser spiegelt vor Teufelsbrück und Blankenese

altonale Hans Bunge 2011

altonale Hans Bunge 2011

altonale Hans Bunge 2011

altonale Hans Bunge 2011

Seit Jahrzehnten macht sich Hans Bunge sein „Bild“ von der Elbe, besonders das zwischen Altona und der Haseldorfer Marsch. Ihn reizen die Sonnenuntergänge im Winterhalbjahr und immer wieder der unendliche Formenreichtum der Elbe, wenn sich bei jedem Wind und Wetter die vielfältigen Färbungen des Himmels auf ihrer Wasseroberfläche spiegeln.
Für die ELBEMEILE 2011 hat er aus seinem umfangreichen Bildvorrat 84 Motive ausgewählt, die auf vier Banner an einem Bauzaun in der Nöltingstraße 47 in Ottensen gebracht sind.

 

 

Hans Bunge installiert auf der Kulturellen Landpartie
vom 2. - 13. Juni 2011

Hans Bunge installiert Stimmen gabeln

Stimmen gabeln

Neun Heugabeln stecken in drei Reihen in der Grassode dieser Wiese.
An ihren Stielen hängen je zwei Gabeln mit zwei beziehungsweise drei Zinken.
Jede entfaltet ihren spezifischen Ton, wenn sie aneinander geschlagen sind.
Die Besucher werden zu Teilhabern, wenn sie den Gabeln Stimmen geben:
in Bewegung bringen ist also erwünscht!

Ort: Skulpurengarten von Bülitz 31(13), 29487 Luckau

www.kulturelle-landpartie.de

 

Hans Bunge zeigt vom 21.05. – 27.06. 2010 Grund: Wasser

Eine Fotoausstellung über Aspekte vom Wasser in der Natur- und Kulturlandschaft der Marschen im Elbmarschenhaus, Hauptstraße 26, 25489 Haseldorf (täglich von 10-16 Uhr)

 

 

Hans Bunge wirkt mit in der Ausstellung
Vom Klinker zum Chrom - Bilder mit dem Stativ

Architektur und Fotografie um 1930
in der Freien Akademie der Künste
vom 17.5. bis 20.6. 2010
Klosterwall 23 20095 Hamburg

www.akademie-der-kuenste.de

 

Hans Bunge auf der 21. Kulturellen Landpartie
vom 13.-24. Mai 2010 im Garten der Villa Wendland

Eiserner Vorhang

www.von-dem gewinn-der-kraft.de
www.kulturelle-landpartie.de
www.bernard-kunsthandwerk.de

 

Kalender 2010 für Wedeler Haseldorfer Marsch

Kalender Han Bunge 2010

Verkaufspreis 12,90 Euro

Verkaufsstellen

Buchhandlung Steyer Bahnhofstraße 48 in Wedel
Elbmarschenhaus in 25489 Haseldorf, Hauptstr. 29 (04129-955490)
oder direkt bei Hans Bunge Atelierhaus Nöltingstr. 49a 22765 Hamburg, auch über info@hansbunge.de (+ Versandkosten € 2,10)

28. und 29. November auch auf dem Adventsmarkt in Wedel im Stadtmuseum, Küsterstraße 5

 

 

Wedel-Schulauer-Tageblatt vom 15.9.2009

 

 

21.8.09 im Wedel-Schulauer-Tageblatt von Uta Paulus

 

Immer hin nach "Immerhin"!

immerhin immer hin

Einige Hinweise zur Ausstellung:

Der der Wandervogelbewegung nahestehende Professor der ehemaligen Altonaer Handwerker- und Kunstgewerbeschule Oskar Schwindrazheim (1865 – 1952) war 1918 Mitbegründer des Jugend- und Wandervereins „Bubenburg-Altershausen“.

In der Folge unternahm er mit Schülern und anderen interessierten Künstlern zahllose Wanderungen in die Wedeler und Haseldorfer Marsch.

In seinem Buch aus dem Jahr 1927 Im Feenlande “Immerhin“ schreibt er in dem Kapitel „Wie wir nach Immerhin kamen“: „Da wär´s (...) ja vielleicht eine ganz wertvolle Sache, einmal festzustellen, wieviel an so einem auf den ersten Blick schier langweilig dreinschauen den Erdenfleck immerhin zu finden ist, wenn man genauer hinschaut. Zu finden ist! Immerhin zu finden ist, sei´s in künstlerischer Hinsicht, mit den Augen des Malers, Baumeisters oder Kunstgeschichtlers gesehen, sei´s in kulturhistorischer, volkskundlicher, naturwissenschaftlicher Beziehung usw. zu finden, zu schauen, zu studieren, aufzuzeichnen, zu bewundern, zu beschreiben, zu malen.“ Sein Buch enthält auf 144 Seiten eine ausführliche Beschreibung der landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region zwischen Wedel, Hetlingen, Haseldorf und der Elbe sowie 14 Pastellkreide- und 33 Federzeichnungen aus der Hand des Autors.


Auch Hans Bunge verbringt viel Zeit in den Marschen zwischen Wedeler Au und Pinnau. Seit über 35 Jahren fährt er „aus der Stadt“ immer (wieder) hin und bringt immer wieder Fotos mit. Sein bevorzugtes Ziel ist die Gaststube auf Fährmannssand, in der auch Oskar Schwindrazheim in den 20er Jahren mit seinen Kunstwanderern eingekehrt war.

In dem zum Hof Fährmannssand gehörenden Schafstall werden an dem zweiten Septemberwochenende dieses Jahres in einer Bilderausstellung Reproduktionen der Zeichnungen von Oskar Schwindrazheim aus seinem Buch neben ausgewählten Fotografien von Hans Bunge präsentiert. Dabei erwartet den Besucher allerdings nicht eine genaue Gegenüberstellung der Motive aus damaliger und heutiger Sicht. Es geht vielmehr um die Interpretation dieses „Erdenflecks“ aus zwei verschiedenen künstlerischen Positionen.

 

 

Hans Bunge erhält Kunstpreis der altonale 11

Donnerstag, 11. Juni 2009 in den Räumen der Alfred- Schnittke Gesellschaft durch Staatsrat Dr. Hill. Im Zentrum der Schaufenstergalerie steht jedes Jahr der altonale Kunstpreis. Er ist mit 2.000 € dotiert und wurde am Donnerstag, den 11.6. von der Behörde für Kultur, Sport und Medien gestiftet.

Der Preis ging an Hans Bunge mit seinem Projekt: Rücksicht(en) in Binnaz’ Friseursalon Schrägschnitt. in der Bahrenfelder Straße 143

Begründung der Jury (Mitglieder der Behörde für Kultur, Sport und Medien,
Hochschule für Bildende Künster HfbK, Berufsverband Bildende Künste,
Galerie):

Ein Blick in das Schaufenster des Friseursalons Schrägschnitt zeigt Rückseiten von Postkarten. Wer näher tritt, sieht in einem Spiegel die Vorderseite der Postkarte - präzise frisierte Hinterköpfe-Rücksichten aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, ein Rückblick in vergangene Zeiten Neben diesen Rücksichten sieht der Betrachter sich selbst, das Innere des Salons, aber auch den rückwärtigen Raum, den öffentlichen Raum hinter sich.
So wird er Teilhaber des Innen- und des Außenraums dieser gespiegelten Welt der Eitelkeiten. Spiegel sind ein zentrales Attribut in einem Friseursalon. Der Friseur steht hinter dem Kunden, sieht ihn von vorn nur mittels Spiegel. Blickkontakt und Kommunikation finden meistens über den Spiegel statt. Der Kunde sieht sich von vorn, aber auch den Friseur und den gesamten Hinterraum, zeitweise auch die Rücksicht, wenn ein Handspiegel hinter der vollendeten Frisur links-rechts geschwenkt wird.
Spiegelungen gehören bis in die Gegenwart zu den reizvollen Möglichkeiten der bildenden Kunst, die Realität reicher und umfassender wiederzugeben. In jüngerer Kunst beziehen Spiegel den Betrachter, wie in dieser Installation geschehen, mit ein.
Hans Bunge hat sinnfällige Bezüge zum Ort geschaffen. Er geht aber mit seiner durchdachten und klar präsentierten, jedoch vielschichtigen Installation weit darüber hinaus und hat deshalb die Jury überzeugt.

Hans bunge gewinnt altonae Kulturpreis

Hans Hans Bunge zeigt Rücksicht(en)

Schaufenstergalerie der Kunstaltonale vom 5. – 21. Juni 2009

RücksichtenRücksichtenRücksichtenRücksichtenRücksichtenRücksichtenRücksichtenRücksichten

Frisch frisierte Frauen zeigen Hinterköpfe in Binnaz´ Friseursalon Schrägschnitt. Passanten werfen Rückblicke auf Haarmoden der 50er Jahre und werden unverzichtbarer Teilhaber im Kaleidoskop der Eitelkeit: neben den gespiegelten Rücksichten sehen sie sich selbst, im Inneren des Salons Friseurinnen und Friseure hinter Kunden auf Stühlen in gegenüberliegenden Wandspiegeln unendlich wiederholt, Handspiegel hinter vollendeten Frisuren links-rechts geschwenkt und schließlich den Reflex des allgegenwärtigen öffentlichen Raumesauf der Schaufensterscheibe selbst.
Also: Vorsicht und Rücksichtnahme!

Bahrenfelder Str. 143
22765 Hamburg

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www.altonale.de

Kulturelle Landpartie in der Villa Wendland

Requiem Teehaus Landpartie

 

Herzliche Einladung zu 20. Kulturellen Landpartie vom 21.Mai bis 1. Juni 2009.
Hans Bunge und Bernhard Brzeski szenieren ein Requiem für das alte Teehaus der Villa Wendland.

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Gespräch mit Hans Bunge

Donnerstag 27.11. 08 um 15 Uhr
in der Christianskirche am Klopstockplatz in 22765 Hamburg-Altona

Transzendenz

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wandlungen: abendgottesdienst

Christianskirche Klopstockplatz Altoan am 19. November um 19.00 Uhr

„Unterschwellig“

Jahresausstellung des BBK Hamburg
Eröffnung am 6. Oktober 2008 19 Uhr im Kunsthaus Hamburg,
Klosterwall 15 20095 Hamburg.
Dauer der Ausstellung: 6.10. - 9.11.08
Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr

Hans Bunge nimmt teil mit seiner Arbeit „Tanzstunde“ aus der Werklinie ausgemalt

tanzstunde

Präsentation der Edition Stadtbild

1. Oktober um 19.00 Uhr Op`n Bulln Fähranleger Blankenese. Zwei Serien werden vorgestellt und sind käuflich zu erwerben.

„UND“

Ausstellung der Galerie Morgenland, Sillemstr. 79 20257 Hamburg
in der REIHE SCHAUPLATZ
Dauer: 5. September bis 10. Oktober 2008

und?

 

www.edition-stadtbild.de

Edition Stadtbild
Seit vergangenem Jahr gibt Hans Bunge die Edition Stadtbild heraus. Bereits erschienen sind zwei Motive aus der Serie Flensburg, (hier die beiden Beispiele Norderstraße und Am Volkspark)

 

Neu aus der Serie Blankenese sind diese Postkarten von links nach rechts: Baurs Park, Strandweg SB12, Strandweg Landungsbrücke, Op´Bulln


Die Reihe wird in loser Reihenfolge fortgesetzt. Preis pro Karte 1 €
Bezugsnachweise durch info@hansbunge.de

www.edition-stadtbild.de

KUBULUS

KUBULUS
Das Modell der Installation Hans Bunge trifft Kurt Schwitters während der Kulturellen Landpartie im Wendland 2008 ist nunmehr als Multiple in einer limitierte Erstauflage von 10 Exemplaren aufgelegt. Der aus Acrylglas hergestellte Würfel hat eine Seitenlänge von 10,7 cm und ist in einem grauen Karton verpackt. Auf einem Leporello gibt es Hinweise zur Herleitung sowie zum möglichen Gebrauch als konstruktivistische Etüde.

Herstellung: IMPULS-Kunststofftechnik Hamburg-Bergedorf Preis pro Exemplar 120 € -
zu beziehen durch info@hansbunge.de
4 sind bereits verkauft

 

kunst altonale 2008 Schaufenster-Galerie
Kunstpreis der Kulturbehörde


Über den Fortbestand der Malerei : die Farben Weinrot – ein Lichtbildprojekt In dem Projekt verdichten sich Bezüge zur heutigen und ehemaligen Nutzung des Standortes Ottenser Hauptstr. 28. Inhalte der 9-teiligen Installation sind Rotweine verschiedener Rebsorten aus dem Sortiment von König & König. Die Form, Doppelglasscheiben hinter Schaufenster hängend, nimmt Bezug auf die ehemalige Nutzung des Hauses als Glaserei der Firma F. H. J. Brockstedt (gegr. 1878). Durch Licht und Wärme während der Installation ist eine Veränderung der Konsistenz der Inhalte erwartbar: die Palette Weinrot entfaltet sich im Licht–Bild zu Glasmalerei.

Die Arbeiten sind zu kaufen. Vorzugspreis bis zum Ende der Altonale für jedes Lichtbild: 680€

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König und König

Der erste mei-bau: Hans Bunge trifft Kurt Schwitters

anlässlich der Ausstellung „...IN GLÜHENDER VEREHRUNG...“
während der Kulturellen Landpartie 2008 vom 1. – 12. Mai 2008
auf dem Hof Kröte Nr. 5
1. Mai 11 Uhr Ausstellungseröffnung
8. Mai 16 Uhr Führung durch die Ausstellung

Projektentwicklung und filmische Umsetzung: Bernhard Brzeski

Eine Veranstaltung von K V A K e.V.
Förderverein für Kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen in und um Kröte
c/o Irmhild Schwarz Kröte 6a 29496 Waddeweitz

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14. WeldeKunstpreis-Malerei: Grün! - Mehr als nur eine Farbe?


Hans Bunge vor seinen Objekten

Vernissage und Preisverleihung am 4.4. 2008 in der Stadtsparkasse in Schwetzingen. Gezeigt werden u.a. drei Arbeiten von Hans Bunge aus der Installation die Farben Grün, (Korrision an Stahlblech). Die Ausstellung geht bis zum 2.5.2008)

Hans Bunge liest Carl Wolff

Im September 2007 hat Hans Bunge in der Buchhandlung Kortes in Hamburg-Blankenese Gedichte des wenig bekannten Altonaer Dichters Carl Wolff (1884- 1938)
vorgetragen. Damals enstand die Idee, ein Hörbuch mit ausgewählten Gedichten aus den insgesamt 7 veröffentlichten Büchern Wolffs zu produzieren.

Die CD (Spieldauer 31 Minuten mit Booklet) kann bei info@hansbunge.de bestellt werden (Preis: € 9,90 - € 12,50 incl. Versandkosten) oder in den Buchhandlungen:
Kortes Elbchaussee 577 22587 Hamburg - www.kortes-buecher.de und
Buchhandlung Christiansen Bahrenfelder Str. 79 22765 Hamburg - www.buecher-christiansen.de

Hans Bunge liest Carl Wolff

*Altona an der Elbe*

Aus der Sammlung www.hansbunge.de ist ein Prospekt der Verkehrs- und Wirtschaftsabteilung der Stadt Altona von 1936 mit dem Titel *Altona an der Elbe*
als Reprint wieder aufgelegt worden.

Altona

Es ist ein Projekt des Blankeneser Heimat - Clubs (BHC) , der sich vor einigen Wochen zusammengefunden hat, um regionale Aspekte des *Wilden Westens* in und um Blankenese wiederzubeleben. Es handelt sich um eine Drucksache mit 24 Seiten (Format 21x19,5 cm)
mit vielen Abbildungen, ausführlichen Texten und einem farbigen Umschlag.
(Preis: € 10.)
Unterstützt von ML Schmelzer Altbauregie, Kröger Buch- und Verlagsdruckerei GmbH sowie Friedensblitz+Copy und Daten. Herausgabe durch IN - Serice, Strandweg 45 22587 Hamburg.

Der Reprint wird verkauft bei
Sautter+Lackmann (Kunst Architektur Foto) Admiralitätsstr 71/72 20459 Hamburg - www.sautter-lackmann.de
Buchhandlung Kortes Elbchaussee 577 22587 Hamburg - www.kortes-buecher.de
Buchhandlung Christiansen Bahrenfelder Str. 79 22765 Hamburg - www.buecher-christiansen.de
oder direkt bei Hans Bunge

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